Covid 19 (Update 9.7.21): Weitere Erkenntnisse zur homöopathischen Hilfe bei Impfnebenwirkungen und beim sog. „Longcovid-“ bzw. „POSTCOVID-SYNDROM“.

Neuere Erkenntnisse zu Therapie-Möglichkeiten bei Impfnebenwirkungen und beim „Longcovid“- bzw. POSTCOVID-Syndrom sowie zur Prophylaxe und Therapie von Covid 19

Diese Plattform ist nicht als Behandlungsempfehlung für Patienten gedacht – sondern nur zum Austausch unter Kollegen! [Empfehlungen und Massregeln der Therapie für Patienten s.u.]

Update 9.7.21

Inzwischen liegen Erfahrungen mit vielen weiteren Fällen von Covid 19-Impfnebenwirkungen vor. Erneut bestätigt sich im eigenen Krankengut, dass Silicea das bei weitem am häufigsten erfolgreiche Mittel ist bei Symtomen wie

  • Covid-Impf-Arm
  • Kopfschmerzen
  • Arthralgien
  • Rötungen und Schwellungen an der Stichstelle
  • Schwellung der Achsel-, submandibulären und Leisten-Lymphknoten
  • abdominelle Beschwerden und Übelkeit
  • fiebrige Zustände und Hitzegefühl des Kopfes
  • Re-Aktivierung (!) von Gewebereizungen wo zu einem früheren Zeitpunkt schon einmal Entzündungen bestanden (z.B. auch frühere Epicondylitiden, Herpes zoster Effluoreszenzen oder urtikarielle Exantheme)
  • Schwindel
  • Schwäche, Erschöpfung, Fatigue-Syndrom

Prinzipiell scheinen alle Corona-Impfstoffe das Immunsystem auch unspezifisch anzuregen und ebenso wie die Covid 19 Erkrankung selbst autoimmune Prozesse initiieren oder reaktivieren zu können.

Ein Nachtrag in den entsprechenden Impfnebenwirkungs-Rubriken der Repertorien sollte dringends erfolgen.

Update 22.5.21

Bestätigung von Silicea als wichtiges Mittel bei Coronaimpfungs- Nebenwirkung

Auch bei den Impfnebenwirkungen der Corona-Impfstoffe erweist sich Silicea als sehr hilfreiches homöopathische Mittel, wenn z.B. der berüchtigte „Covid-Impf-Arm“, ein Fatigue-Syndrom, Kopfschmerzen, Arthralgien, Lymphadenopathien, Lidzucken oder Wadenkrämpfe auftreten. Im Rahmen der Repertorisation der Symptome, die auch hier erfolgen sollte, um das individuelle Impfreaktions-Mittel zu identifizieren, ist allerdings zu berücksichtigen, dass Silicea z.B. in der Rubrik „Allgemeines, Konvulsionen, Impfung, nach“ 3-wertig erscheint, nicht aber in der Rubrik „Allgemeines, Impfung, Beschwerden nach, neurologische Beschwerden“ gelistet ist. Die Impfnebenwirkungs-Rubriken scheinen also noch sehr unvollständig zu sein und können durch die detailierten Statistiken der Corona-Impfnebenwirkungen (im Gegensatz zu den offensichtlich sehr fragmentarischen Statistiken der Influenza-Impfnebenwirkungen) noch Ergänzungen erfahren.

Beispielhaft also muß Silicea in der Rubrik „neurologischen Beschwerden nach Impfung“ zusammen mit Zincum dringenst (zumindest 2-wertig) nachgetragen werden (s. Abb. 2 ) und kann sich auch bei neurologischen Folgen von (Corona)-Impfung segensreich bewähren.

Da die Symptome der Impfnebenwirkungen bei Corona-Impfung – wenig überraschend – denen des Longcovid-Syndroms bzw. des POSTCOVID-SYNDROMS ähneln (s. Abb 1), können durchaus die selben Rubriken in der Repertorisation zum Einsatz kommen und müssen neben den klassischen Impfmitteln wie Silicea, Thuja, Belladonna, Zincum, Stramonium und Sulfur auch Mittel wie Cocculus, China, Conium, Ph-ac, Mur-ac, Carbo-veg. und Gelsemium in Betracht gezogen werden.

Gerade Cocculus erscheint bei neurologischen Impf-Folgen wie wandernden Parästhesien, nervös-asthenischen Schwächezuständen in den Extremitäten oder neurologischer Halbseitensymptomatik häufiger angezeigt (s. Rubrik Synthesis: Extremitäten, Gefühllosigkeit, Taubheit, wandernd: Cocc, Raph.).

Sulfur konnte in einem Fall von Geruchsverlust (als „Longcovid“- bzw. „Post-Covid“-Syndrom) diesen unmittelbar und vollständig beheben, wo Pulsatilla und Silicea erfolglos gegeben worden war.

Ein weiterer exemplarischer Fall: Bei Schmerzen nach 1. Biotech-Impfung im Bereich der Großzehengrundgelenke und eines neuralgischen Schmerzes am Fußrückens sowie einer Empfindlichkeit im Bereich des rechten Nierenlagers (dort, wo vor Jahren ein Nävus [sic!] entfernt worden war und die Niere ein Angiomyolipom [!] aufweist) bessert Silicea nur diskret. Thuja, auf Grund weiterer Thuja-Konstitutionseigenschaften gegeben, hat einen deutlich positiveren Effekt. Als nach der 2. Biontech-Impfung wiederum der Schmerz im Bereich des rechten Nierenlagers auftaucht, ist die primäre Gabe von Thuja sofort erfolgreich.

Long-Term Covid Effects (From Sonia Villapol: Long Term Effects of Covid 19. The Conversation. February, 2021)
Abb. 1: https://www.researchgate.net/figure/Long-Term-Covid-Effects-From-Sonia-Villapol-Long-Term-Effects-of-Covid-19-The_fig25_351366166
Impfen ja oder nein?

Unabhängig von der berechtigten Skepsis gegenüber den Impfstoffen und der Impfproblematik im allgemeinen muß die Abwägung bzw. Entscheidung für oder wider die Impfung und für die Art des Impfstoffs sicherlich sehr individuell und abhängig von Alter, Geschlecht, Wohnort, Risikofaktoren, Priorisierung und anderen Individualfaktoren gestellt werden. Während bei Männern das Risiko eines schwereren Verlaufs eindeutig mit dem zunehmenden Alter und der Anzahl der Grunderkrankungen korrelierend ansteigt, wird bei Frauen gerade im hormonaktiven Alter das Risiko thrombotischer Ereignisse und der Störwirkungen auf das Hormonsystem eine Entscheidung zugunsten der Impfung zusätzlich erschweren. Zu bedenken ist allerdings, dass Frauen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren auch auffallend häufiger vom Longcovid bzw. POSTCOVID-SYNDROM u.a. mit Hormonstörungen (ablesbar z.B. an Amenorrhoe und Haarausfall als chronifiziertem Symptom) betroffen sind. Sankaran, ein sehr angesehener Homöopath aus Indien, der bisher eher impfkritisch eingestellt war, hat in zwei sehr bewegenden Interviews mit Mathias Berner von unitedtoheal ehrlich und authentisch seine eigenen Zweifel angesichts der dramatischen Lage in Indien und angesichts etlicher akuter Todesfälle im nahen Bekanntenkreis geteilt und damit erwartungsgemäß nicht nur Zustimmung erfahren.

Update 27.3.21

Behandlungsmöglichkeiten bei Impfnebenwirkungen

Wie nicht anders zu erwarten, werden wir als Homöopathen aktuell durch die hohe Anzahl an durchgeführten Impfungen zunehmend mit Fällen von Impfnebenwirkungen konfrontiert. Auch wenn diese angeblich „sehr seltene Ereignisse“ sind, so können sie für die Betroffenen doch sehr beeinträchtigend sein. Schon während der Influenza-Impfkampagnen konnten wir bei genauer und unvoreingenommener Beobachtung, welche die Befindlichkeitsstörungen der Patienten nicht dem „Impf-Nebenwirkungs-Neglect“ opferte, neben Lokalreaktionen deutliche Impfnebenwirkungen wie den sog. „Impfarm“, Lymphadenopathien, Arthralgien und Fatigue-Syndrom beobachten. Am häufigsten bewährte sich dabei bisher im eigenen „Impfkrankengut“ Silicea, das wesentlich häufiger als das klischeemäßige Thuja angezeigt schien und dann auch zu völliger Beschwerdefreiheit führte.

Im Rahmen der aktuellen Corona-Impfkampagne fallen bei den derzeit am häufigsten eingesetzten Impfstoffen von Pfizer-Biontech und AstraZeneca neben häufigen Fieberreaktionen, dem „Impf-Arm“, dem Zerschlagenheitsgefühl und heftigen Arthralgien sowie den sehr seltenen aber dramatischen Hirnvenenthrombosen zunehmend neurologische Impfnebenwirkungen auf. [Auflistung der jeweiligen gemeldeten Impfnebenwirkungen unter: COVID-19 vaccine AstraZeneca analysis print – Gov.uk, COVID-19 mRNA Pfizer- BioNTech vaccine analysis … – Gov.uk )].

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist grafik-1.png.
Abb 2. : Synthesis 9.1.(Neuzeit bis 1987, P. Schmidt)-Rubriken Impf-Nebenwirkungen (Silicea und Zincum schon ergänzt in Unterrubrik)

Nachtrag 28.3.21

Kommentar von:

I KrishnaBearbeiten

„You are trying to resolve the problems a little too early. The real adverse effects of vaccines take time to surface. Often taking years. The most common would be skin disorders followed by lung infections, rheumatism and cardiac failures.
That will be the time to resolve the problem
.“

Antwort: Die Frage ist, kann man ein Problem homöopathisch „zu früh“ zu lösen versuchen? Geben die Symptome auch direkt nach der Impfung nicht schon exakt die Richtung an, in die die Störung durch die Impfung auch im weiteren gehen kann?
Und ja, wir werden sehr aufmerksam bleiben müssen was die zukünftigen Nachwirkungen der Impfungen anbetrifft, weit jenseits des „Impfnebenwirkungs-Neglects“!

Update 17.1.21

Homöopathische Therapie-Optionen beim „post-Covid“- bzw. „Longcovid“-Syndrom

Wie aus der Analyse-Abbildung der häufig über lange Zeit geäußerten Beschwerden nach durchgemachter Covid 19-Erkrankung (sowohl nach kritischer Erkrankung als auch nach leichteren Verläufen) ersichtlich, zeigen sich mit den aufgelisteten homöopathischen Mitteln durchaus Möglichkeiten, diese sehr belastenden Beeinträchtigungen einer Heilung zuzuführen.

Abb. 1: typische Symtome und Mittel des sog. „post-Covid“- bzw. „Longcovid“-Syndroms
Abb. 2: typische Symptome beim sog. „post-Covid“- bzw. „Longcovid“-Syndrom (Analyse ohne 20 Polychreste)

Eine kursorische Auswahl obiger Mittel:

Carbo-vegetabilis Wie aus der Auflistung der in Frage kommenden Mittel deutlich wird, ist – ebenso wie bei der Akuttherapie der Covid-Lungenfunktionsstörung – Carbo-veg. auch bei vielen Symptomen angezeigt, die im chronischen Verlauf auftreten

Gelsemium „Nie mehr richtig gesund seit einer Grippe“, Kopfschmerzen bei geringer (geistiger und körperlicher) Anstrengung, urtikarieller Hautausschlag im Gesicht (mehrere Patienten klagten über ein solches Symptom), Schwäche

Tuberculinum bov. In mehreren Fällen von persistierender Atemnot nach pulmonalen Infiltrationen erfolgreich eingesetzt, „Schwäche nach Inflenza“. Kopfschmerz nach geistiger Anstrengung, „Gedächtnisschwäche für das, was er gerade gelesen hat“.

China „Schwäche nach Grippe“, (Z.n.) Blutvergiftung,

Pyrogenium (Z.n.) Blutvergiftung, „nie mehr Gesund seit einem septischen Fieber“

Phosphoricum acidum „Drückender Kopfschmerz nach geistiger Anstrengung“, Schwäche (überwiegend körperlich), „Gedächtnisschwäche für das, was er gelesen hat“. Depression mit Rückzugstendenz.

Opium Bekannt als Mittel für Schreckerfahrungen, die zu einer körperlich-geistigen „Erstarrung“ geführt haben, „Rekonvaleszenz nach erschöpfenden Erkrankungen“.

Antimonium arsenicosum Erscheint in obiger Analyse nicht, da (weil wenig geprüft) mit nur wenigen, aber wichtigen Symptomen im Repertorium präsent. Nach eigener Erfahrung und auch in einem Fall von Christoph Abermann kann damit persistierende Atemnot und Schwäche nach pulmonalen Prozessen auffällig gebessert werden (s.a. Beschreibung unten)

Ich würde mich über die Weitergabe von positiven Erfahrungen mit anderen Mitteln beim sog. „post-Covid“ – bzw. „Longcovid“-Syndrom freuen, da dieses (gerade bei völliger Hilflosigkeit der sog. wissenschaftlich Medizin (SCSM)) eine positive Herausforderung für die Homöopathie darstellt.


Update 18.11.20

Was können wir (prophylaktisch) tun, um die Anfälligkeit und Hyperreagibilität des Bronchialsystems und des Lungengewebes möglicherweise zu mindern? Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und mit Hinweis auf die unten gemachten Vorsichtsmaßregeln, kann folgendes empfohlen werden:
  • Zink 20 mg/d: Es gibt Hinweise, dass die Einnahme von Zink die Anfälligkeit für bronchiopulmonale Infekte herabsetzt
  • Vit D: Wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass durch einen optimalen Vit D-Spiegel ein gewisser Schutz vor bronchopulmonalen Infekten erzielt werden kann. Redukton von ACE2, einem Protein, das der Corona-Virus zum andocken an der Zelle benötigt
  • Quercetin:Quercetin ist ein sicheres, natürliches Antioxidans und mit einer entzündungshemmenden Polyphenolverbindung, die sich in verschiedenen natürlichen Quellen wie Zwiebeln, rote Trauben, Honig und Zitrusfrüchte findet. Es konnte gezeigt werden, dass Quercetin die Fähigkeit besitzt, Zinkionen zu chelatisieren und als Zinkionophor zu wirken. Daher könnte Quercetin eine antivirale Aktivität gegen viele RNA-Viren aufweisen
  • Acetcylcystein 200: Neben der positiven Wirkung auf die Verflüssigung des bronchialen Sekrets schützt das Antioxidans die bronchopulmonale Schleimhaut möglicherweise vor der gefürchteten Hyperreagibilität
  • Curcuma: Hemmung der Expression von sog. TMPRSS2, ein Onkogen, das der Corona-Virus braucht, um in die Zellen einzudringen. Herstellung von sog. Goldener Milch (Curcuma, Ingwer, Pfeffer) hier.
  • Lactobacillen zur Stabilisierung des Darm-Mikrobioms und damit der Immunkompetenz der Darmschleimhaut.
  • Eine homöopathische Prophylaxe gegen Virusinfekte kann es schon aus dem Grundgedanken der Homöopathie heraus [Ähnliches mit Ähnlichem behandeln, ohne Symptome also kein homöopathisches Mittel] nicht geben.
  • Aber: Sofern psychisch große Ängste und Befürchtungen bzgl. einer Ansteckung bestehen, kann die Gabe von z.B. Aconitum oder Arsenicum als „Prophylaxe“ durchaus angezeigt sein.
  • Am Anfang der (symptomatischen) Erkrankung – wenn diese mit einem tiefen-trockenen Husten die Lungenbeteiligung anzeigen sollte – ist die Einnahme von Ambroxol (z.B. Mucosolvan) oder Bromhexin (z.B. Bisolvon) äußerst sinnvoll. Diese beiden sehr ähnlichen Substanzen wurden vor mehreren Jahrzehnten nach dem Vorbild des indischen Lungenkrauts synthetisiert, da man in diesem die aktive Substanz Vasicin isolieren konnte.
  • Homöopathisch ist es sicherlich nicht falsch, einen Versuch mit Bryonia (C 200 z.B.) quasi organotrop zu starten, solange man nicht Hinweise auf ein ganz spezifisches anderes Mittel hat.
  • Bei fortschreitender Lungenbeteiligung ist die Einnahme von ASS (z.B. Aspirin) sinnvoll, allerdings ist in diesem Stadium auch die ärztliche Überwachung dringends angezeigt!

Jeremy Sherr´s Empfehlungen aus dem II. Video-Seminar zur adjuvanten homöopathischen Therapie bei Corona-Infektion

  • Eine Prophylaxe mit Acon. kann unter dem Aspekt sinnvoll sein, als die psychische Konstellation durchaus einen Aconitum-Zustand herbeiführen kann
  • Am Beginn der Erkrankung scheint am ehesten Acon. angezeigt zu sein
  • Die Therapie muß unmittelbar dem Verlauf der Erkrankung folgen, was bedeutet, dass durchaus häufigere Mittelwechsel angezeigt sein können.
  • Es wird wahrscheinlich nicht „ein Wundermittel“ für den gesamten Verlauf der Erkrankung geben
  • Es wird kein „Abwarten“ geben, um ein Mittel „sich entwickeln“ zu lassen, die Wirkung muß promt ablesbar bzw. spürbar sein. Es gilt, keine Zeit zu verlieren.
  • Die Frage, ob bei unklarem Bild auch eine Mischung aus GE(Genius epidemicus)-Mitteln gegeben werden kann/muß, beantwortet er pragmatisch mit: Ja, das Individuum vermutlich mit dem passendsten Mittel in Resonanz gehen wird und die anderen ignorieren.
  • Welche Potenzierung? Ganz pragmatisch diejenige, die zur Hand ist, durchaus auch höchste Potenzierungs-Stufen
  • Die vermutlich wichtigsten Mittel bei dramatischen Verläufen: Ant-a., Ant-ars., Sticta, Phos., Bry., Lob., Lob-p.. [Antimonium arsenicosum und Lobelia purpurascens s. Sars CoV2-update 21.5.20]
Graphik von Jeremy Sherr aus seinem 2. Corona-Seminar zur Häufigkeit der eingesetzten Mittel
Aufschlüsselung der empirischen Wirksamkeit der eingsetzten Mittel (Jeremy Sherr 2.Corona-Webinar)

Eine mögliche Repertoriumsrubrik für COVID19 (mit Ergänzungen* nach neueren Erfahrungen) von Christoph Abermann

GENERALITIES; COVID-19 (22) : Ant-t*, Ant-ars*, 3Ars.2160, bapt.2160, bell.2160, 2beryl.2160, 3Bry.2160, 3Camph.2160, carb-v.2160, chin-ar.2160, chin-m.2160, 2eup-per.2160, 3Gels.2160, just.2160, lach.2160, 3Lob-p.2160, lyc.2160, op.2160, ph-ac.2160, phos.2160, puls.2160, pyrog.2160, stict.2160, tub-a.2160 (nach Christoph Abermann)


Wie ist der Konsens führender Homöopathen bezüglich der am häufigsten wirksamen homöopathischen Mittel bei Covid 19?

Wenn man die Empfehlungen der weltweit führenden Homöopathen (Andre Saine, Jeremy Sherr und andere) vergleicht, die sie aus umfangreichen Patientenerfahrungen und detaillierten Falldatenerhebungen gewonnen haben, ergibt sich meist ein einheitliches Bild mit der Bestätigung einiger sehr erfolgreich eingesetzter homöopathischer Arzneimittel:Ars. , Bry., Ant-t., Phos., Carbo-v., Gels., Sulf., Ant-ars., Lob-p., Carbn-o. Bei schweren Krankheitsverläufen sind Ant-t., Ars., Ant-ars., Phos. und Carb-v. am häufigsten und erfolgreich eingesetztworden.


Eine mögliche Covid 19 Symptom-Repertorisation (man suche sich die zutreffenden Symptome heraus)


Symptome und eine Auswahl in Frage kommender homöopathischer Mittel beim sog. „post-covid-Syndrom“ (Folie aus einem Zoom-Vortag bei der ÄKH)

[Alle genannten Empfehlungen gerade bei gravierenden Verläufen von Influenza oder Pneumonie ersetzen keine ärztliche Beratung, Untersuchung und Überwachung und sollten homöopathischerseits nur unter Führung von diesbezüglich erfahrenen und gewissenhaft die Grenzen homöopathischer Behandlung beachtenden TherapeutInnen erfolgen]

Dr. Heinrich Hümmer 17.11.20

5 Kommentare zu „Covid 19 (Update 9.7.21): Weitere Erkenntnisse zur homöopathischen Hilfe bei Impfnebenwirkungen und beim sog. „Longcovid-“ bzw. „POSTCOVID-SYNDROM“.

  1. Hallo Heinrich Vielen Dank das klingt alles wieder sehr interessant . Schöne Pfingsten. Lg Moni Thurner

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    Hier noch die Korrektur:

    «Danke, eine schöne, ausgewogene Arbeit!
    Kommentar:
    1. Es ist falsch, dass Homöopathie bei bedrohlichen Epidemien prophylaktisch nicht verabreicht werden kann. Das Epidemiemittel wirkt in akuter Bedrohungslage auch prophylaktisch, wie dies schon Hahnemann am Beispiel der Cholera-Epidemie festgehalten hat (s. mein Buch über die Entwicklung von Hahnemanns Praxis, S. 132, wo Kampher bei einer Cholera-Epidemie auch für den Behandler prophylakisch empfohlen wird).
    Die negative Energie der aktuellen Epidemie zeigt sich, wie fast körperlich zu spüren ist, als das ganze Land und fast die ganze Welt überflutende Negativwelle, auch im Geistigen (Genius epidemicus!), gut passend zu Ars und Phos. Deshalb verabreiche ich zu diesem Zweck mit bisher gutem Erfolg ars-phos in C30, 2 glob trocken peroroal an drei Tagen pro Monat, mit seltenen, aber kaum je antidot-bedürftigen Nebenwirkungen.
    2. Es ist falsch, Thuja als generelles Impf-Antidot zu bezeichnen. Diese Empfehlung stammt homöopathiegeschichtlich aus der Zeit, wo m.W. nur gegen Pocken geimpft wurde, wozu thuj auch gut passt. Heute müssen die einzelnen Impfungen genauer erfasst werden, wozu ja nun bereits Ansätze geleistet wurden.
    3. Dass allzusehr ins Geistige abdriftende Therapeuten wie Sankaran (und seinerzeit teilweise auch Kent) bei einer handfesten Herausforderung wie Corona hilflos und kleinmütig werden müssen, darf nicht verwundern. Sie sollten Hahnemanns Fallbeschreibungen lesen oder bei Clarke und anderen erfolgreicheren Kollegen nachschauen!»

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